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RAPID Kapfenberg VS SV St.Lorenzen ...

 

Letztes Ergebnis

Stadion Eisenerz

10.11.2018 | 14:00 Uhr
WSV Eisenerz
Endstand
0
5
SV St.Lorenzen
Nur ein einziger Sieg trennt den SV Bäckerei Gruber St. Lorenzen vor dem unglaublichsten Erfolg der Vereinsgeschichte - dem Herbstmeistertitel in der Unterliga Nord B. Im Weg stand nur mehr das abgeschlagene Schlusslicht aus Eisenerz - punktelos am Tabellenende platziert. Die schon im Vorfeld gewonnenen Begegnungen sind die gefährlichsten Spiele, jedoch mussten die Mannen um Trainer Christoph Hollmann mit der bitteren Niederlage gegen Fohnsdorf im Gepäck die Reise über den Präbichl antreten.
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Bericht zum Spiel

Das kleine St. Lorenzen zu Gast im Fekete Stadion in Kapfenberg beim ehemaligen Bundesligaverein -  jedoch leider nicht am Hauptfeld sondern auf dem für die Gäste eher ungewohnten Terrain des Kunstrasens, der nur zwischen Februar und März in der Aufbauphase genutzt wird. Aber auch dieses  Handicap wurde mit Bravour gemeistert, doch es war schon ein hartes Stück Arbeit für die Hollmann-Mannen.
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Ungewohnt war es für St. Lorenzen nicht als Tabellenführer und Favorit auf einer fremden Anlage einzulaufen - naja - in der Gebietsliga Mur war es normal, nicht jedoch in der Unterliga Nord B. Die jungen Wilden vom KSV 1919 die unter Rapid Kapfenberg in der Liga antreten waren der erwartet schwere Gegner für die Jungs vom SV Bäckerei Gruber St. Lorenzen. Das Spiel selbst war eine Gratwanderung auf des Messers Schneide, wobei man aber ganz offen sagen muss, dass das Glücksengerl mit auf der Ersatzbank der Lorenzer gesessen sein muss in den 97 Minuten dieser Begegnung. Die 12 Spieler von Rapid Kapfenberg versuchten alles erdenkliche um dem Tabellenführer das sogenannte "Haxerl" zu stellen. - ups - Schreibfehler ? 12 Spieler sind doch einer zuviel - oder ? nicht in dieser Begegnung, denn der Schiri versuchte alles erdenkliche um den Tabellenführer zu fällen - leider hat es nicht geklappt - aber für die Lorenzer war es eine Warnung und deshalb wird dieser Schiri sicherlich für alle zukünftigen Spiele abgelehnt! 

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Doch man muss den Hut ziehen vor den Spielern der Kapfenberger, denn sie haben gekämpft bis zum bitteren Ende und versuchten mit Laufarbeit und Kampf auf Biegen und Brechen die Punkte in Kapfenberg zu lassen. Der frühen Führung in Minute 16 durch einen traumhaften Kopfball  nach Corner, erzielt durch Helmut Haslinger, war bereit ein Lattenschuss durch Galun vorausgegangen. Kapfenberg ließ sich dadurch aber überhaupt nicht beeindrucken und versuchte die ersatzgeschwächten aber trotzdem sehr starken Lorenzer in die Defensive zu drücken, was aber nur teilweise gelang. Der beste Lorenzer an diesem Tag war Torhüter Jacob Edler, der jedes noch so scharfe Geschoss entschärfte und mit seiner Ruhe auch keine Hektik im Strafraum aufkommen ließ. 

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Nach der Pause - selbes Bild doch Kapfenberg wurde, je länger die Begegnung andauerte immer stärker. In Minute 60 dann die wohl lächerlichste Aktion des Spiels. Helmut Haslinger wurde im Zuge eines Konters ganz brutal weggegrätscht - für alle - auch für die Kapfenberger Fans ein klarer Elfer - nur für einen nicht - den Schiri - aber über diese Leistung ist es nicht mehr notwendig zu diskutieren. Da braucht man sich nicht wundern wenn in solch einer Begegnung unnötige Hektik aufkommt wenn sich ein Selbstdarsteller in den Vordergrund spielen will. Nichtsdestotrotz drückten die jungen KSVler ordentlich auf das Tempo, scheiterten aber meistens am Lorenzer Torhüter oder am Alu der Torumrandung.  Lorenzen verteidigte gut und hatte auch jenes Glück, das z.B. in Zeltweg oder in Kammersberg gefehlt hatte - also kommt doch im Laufe einer Saison alles zurück ;-). 

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In Minute 97 (nur einer weiß warum es 7 Minuten Nachspielzeit gab) konnte der Mann in Schwarz gottseidank Elfer gegen Lorenzen geben (da war er richtig glücklich - das konnte man an seiner Reaktion absehen). Fairerweise muss man aber sagen dass es ein glasklarer Elfer war. Edler, der bis zu diesem Zeitpunkt alle Geschosse bändigen konnte, war auch in dieser Situation der Herr der Lage und konnte mittels Fußabwehr den Sieg für den Tabellenführer sicherstellen. Bitter an diesem Tag war die fünfte Gelbe und die Gelb/Rote für Haslinger bzw. Galun die in der wichtigen Partie gegen Fohnsdorf fehlen werden. Letztendlich ein glücklicher Sieg für die Hollmann-Mannen die auch mit einem Remis gut leben hätten können. Schade für die Rapidler aus Kapfenberg die bärenstark in der Rückrunde zu erwarten sein werden. Hut ab vor deren Leistung!


LINK: STFV
2 Runden vor Schluß führt der Aufsteiger mit FÜNF Punkten Vorsprung auf die Mannen von St. Peter/Kbg. Tja - die Superlative gehen schön langsam aus wenn man die bisherige Saison Revue passieren lässt. Das Schöne ist aber daran, dass keinerlei Druck auf der Mannschaft um Trainer Christoph Hollmann lastet. "Es passiert was passieren muss" - singen schon die Toten Hosen, deshalb lassen wir es einfach auf uns zukommen.

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Wird man Herbstmeister (Anmerkung:  vorletzte Runde: Fohnsdorf, letzte Runde: Eisenerz) dann wird man dies bei der Weihnachtsfeier ordentlich begießen, wenn man es nicht schafft, dann wird man dies bei der Weihnachtsfeier auch ordentlich begießen, denn auch ein zweiter Platz ist etwas ganz Besonders als Aufsteiger.  Ein letztmaliger Aufruf an unsere zahlreichen Fans für das letzte Heimspiel - bitte kommt und feiert diese tolle Mannschaft die auch gegen Fohnsdorf versuchen wird die unglaubliche Heimserie weiter zu verlängern.