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SV St.Lorenzen VS USC St.Georgen/Jd...

Bericht zum Spiel
Unbeschreiblich - Märchenhaft - Unglaublich - Meisterlich! Seit Wochen spricht man vom SV Bäckerei Gruber St. Lorenzen nur mehr in Superlativen. Die Neider werden jetzt wieder sagen - kein Wunder bei dieser Mannschaft, aber dies ist nichts was uns sonderlich beeindruckt, denn diesen Druck und dieselben Sprüche verfolgen die Spieler vom Trainerduo Schwendinger/Hollmann schon die ganze Meisterschaft lang. Umso größer war die Vorfreude sehr vieler Fans auf das Abschiednehmen von der GL-Mur im Zuge des letzten Heimspieles am 02. Juni 2018!
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Es wäre jetzt auch müßig einen übertriebenen Matchbericht zu glorifizieren. Punktum ist die Kenntnis ganz einfach - die Spieler um Kapitän Alexander Hollmann waren die gesamte Saison, speziell ab dem Frühjahresstart in bestechender Form und dominierten bis auf ein, zwei Ausnahmen die Spiele nach Belieben. Die letzten Spiele waren im Grunde genommen eine reine Machtdemonstration, denn das Torverhältnis der letzten drei Spiele belief sich auf 27:0 (11:0 Spielberg, 8:0 Oberzeiring, 8:0 St. Georgen), wobei auch diese Siege noch wesentlich höher ausfallen hätten können. Aber hätte, könnte, wäre - spielt alles keine Rolle, ein Punkteschnitt von 2,76 in 21 Spielen und ein Torverhältnis von 105 zu 20 spricht Bände. Natürlich hatte man auf Lorenzer Seite gewußt dass man um die Titelvergabe ein gewichtiges Wörtchen mitreden würde können - bis zur Hälfte der Saison rechnete man auch noch mit einem Vierkampf, denn Lorenzen teilte sich die Spitze mit Stadl nur aufgrund der Tordifferenz. Dass man nun eine Runde vor Schluß 13 Punkte auf Stadl, 15 Punkte auf Lobmingtal und gar 28 Punkte Vorsprung auf die im Frühjahr sehr starken Weißkirchner vorne sein würde, hätte man auf Lorenzer Seite nicht einmal in den kühnsten Träumen erwartet - zeugt aber von der guten Arbeit im gesamten Verein. 

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Zum Spiel selbst gibt es nur zu sagen, dass sich St. Georgen als sehr faire und kämpferische Mannschaft präsentiert hat an diesem für Lorenzen sehr geschichtsträchtigem Tag. Geschichtsträchtig, weil man erstmalig aus den Händen des Ligareferenten Franz Tockner die Meisterurkunde sowie den Meisterteller in Empfang nehmen durfte, erstmalig in der 53jährigen Vereinsgeschichte. St. Georgen konnte trotz des Debakels erhobenen Hauptes die Heimreise antreten, denn die Gäste gaben sich trotz acht Gegentore niemals auf und stemmten sich mit größter Vehemenz gegen die Niederlage - mit sportlichen und fairen Mitteln. Dass es für die Gäste an diesem Tag nicht für Punkte reichen würde, war bereits nach ca. 10 Minuten klar, denn Galun und Maier sorgten innerhalb von 5 Minuten für eine komfortable 2:0 Führung. Galun und Kriechbaum sorgten auch noch vor der Pause für Klarheit und so pfiff der sehr gute Schiri Markus Pöllabauer mit 4:0 zur Pause. 

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Nach der Pause - selbe Spieler, selbes Ergebnis. Kriechbaum 2x, Galun und Hochfellner scorten insgesamt weitere vier Treffer und sorgen wieder einmal für einen Kantersieg, den insgesamt 18. Sieg in Serie für die Mannen der Trainer Schwendinger / Hollmann. Man leistete sich wie schon in der Vorwoche den Luxus eines vergebenen Elfers - aber egal, Schwamm drüber, die Tordifferenz ist ohnehin hoch genug um auch hier gnädig lächelnd drüber hinweg zu blicken. Nach dem Schlußpfiff brachen alle Dämme auf Seiten der Spieler und der Fans. Gefeiert wurde am Spielfeld und auch abseits des Spielfeldes bis in die frühen Morgenstunden, denn wenn nicht jetzt - wann dann ;-)

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Die vorletzte Schlacht ward geschlagen - wie es so schön heißt, am kommenden Samstag wird man in Seckau für zumindest ein Jahr Abschied nehmen von der Gebietsliga Mur, ein Ziel wird auf jeden Fall sein, den 19. Sieg in Serie mitzunehmen, daher wird auch gegen die hochgradig abstiegsgefährdeten Seckauer ein Lorenzer Sturmlauf zu erwarten sein, denn wer ein etwaiges "Geschenkeverteilen" auf Lorenzer Seite erwartet im Glauben für Lorenzen geht es um nichts mehr, würde hier ziemlich falsch liegen.

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Tja - der Abstiegskampf ist noch brisant, denn die Seckauer würden einen deutlichen Sieg gegen Lorenzen benötigen bei gleichzeitiger Niederlage der St. Peterer 2er Truppe. Stadl wird aber auch für St. Peter schwer zu knacken sein, denn die Stadler brauchen Punkte um sich den heißersehnten Platz in der Relegation zu sichern. Für Lobmingtal ist´s wirklich bitter - so wie´s aussieht wieder nur Dritter!  Naja - das nächste Jahr mit neuem Anlauf....- neues Spiel, neues Glück!  Natürlich auch das letzte Mal in dieser GL Saison der Aufruf an unsere zahlreichen Fans - bitte begleitet uns nach Seckau am kommenden Samstag und feuert uns ein 22tes Mal an und treibt uns zum 19. Sieg in Serie! Vielen Dank im Namen der Mannschaft