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SV St.Lorenzen VS SC Stadl/Mur (201...

Bericht zum Spiel
Das Spiel der Spiele - das Spiel der Saison - das Spiel das über vieles entscheiden wird. Was wurde nicht diskutiert über die Begegnung zwischen dem SV Bäckerei Gruber St. Lorenzen gegen den schärfsten Verfolger aus Stadl/Mur. Von der Kronen Zeitung zum Spiel der Woche auserkoren - das ist ja schon mal was - aber auch hochverdient, denn letztendlich ist es ein Spiel zwischen zwei Mannschaften die punktegleich mit nur einer Niederlage an der Tabellenspitze trohnen. Nur die bessere Tordifferenz spricht für die Heimmannschaft. Doch der Stachel der letzten und einzigen Niederlage im zweiten Spiel der Herbstsaison in Stadl (Anm. 1:2) saß trotzdem noch tief.
Egal was im Vorfeld diskutiert oder spekuliert wird – die Antworten wird man nur am Feld wiederfinden – und die fand man an diesem Tag – in Form von einer groß aufspielenden Lorenzer Elf, die von der ersten Minute an keinen Zweifel aufkommen ließ wer der Chef im Ring, besser gesagt im heimischen Birkenstadion sein würde. Die ersten 15 Minuten war Stadl noch ein ernstzunehmender Gegner, doch spätestens in Minute 18, nach dem Auftakttreffer von Andreas Hausberger war es vorbei mit allen Offensivaktionen der Gäste. In Minute 34 schwächen sich die Gäste selbst, als Dröscher nach mehrmaligem Foulspiel mit der Ampelkarte das Spielfeld verlassen muss. Großen Dienst hat er damit seiner Mannschaft an diesem Tag keinen erwiesen. Nur 4 Minuten später ist es Lukas „Fernando“ Kriechbaum, der die heimischen Farben mit 2:0 in Führung bringt. Nur 3 Minuten später sorgt Michael Vollmann unter großer Mithilfe des Gästetorwarts für eine klare 3:0 Pausenführung.

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Nach dem Pausenpfiff schien der Trainer der Stadler die richtigen Worte gefunden zu haben, denn die Gäste starteten wie aus der Pistole geschossen und dass mit einem Mann weniger – Respekt. So war es auch nicht verwunderlich, dass Stadl zu einem Anschlußtreffer gekommen ist. Ein nächster Weckruf in Form von einer tollen Chance von Hartl machte den Mannen des Trainerduos Schwendinger/Hollmann klar, dass hier ein Gegner zu Werke ging, für den Aufgabe ein Fremdwort schien. Also besannen sich die Lorenzer einer ihrer besten Tugenden und die hieß bedienungsloser Angriff. In Minute 62 war der eingewechselte Andre Madl einfach schneller als die Hintermannschaft der Stadler und sorgte so für den alten drei Tore Vorsprung. Die sprichwörtliche Messe war damitgelesen. Der Treffer zum 5:1 in Minute 75 durch Thomas Maier war der Schlußpunkt in dieser hochklassigen Begegnung mit dem besseren Ende für den SV Bäckerei Gruber St. Lorenzen, der somit den 10 Sieg in Folge einfahren konnte und somit die weiße Weste im Team 24 Birkenstadion weiter hießen darf.

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Die Ernennung zum Team der Runde im steirischen Fußballunterhaus in der Kronen Zeitung war nur mehr das Sahnehäubchen in dieser Woche als Draufgabe. Großes Kompliment gebührt aber auch an dieser Stelle der Stadler Mannschaft, die sich einerseits nicht nur am Feld als faire und toll kämpfende Mannschaft präsentiert haben, auch außerhalb des Feldes haben sich diese Spieler als wirklich „lässige“ Truppe präsentiert – mit einem Anhang der auch das Prädikat „wünschenswert“ für jede Heimmannschaft ist (bis auf ein paar Schmährufe – aber die sind ja letztendlich das Salz in der Suppe in jedem Fußballspiel). Wäre schön, wenn diese Truppe auch im nächsten Jahr wieder als Gegner der Lorenzer auflaufen könnte.

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Glück hat wie immer auch der Matchballspender der Lorenzer gebracht. Robert Seiger, Eigentümer vom Restaurant Seiger stellte sich mit einer Matchallspende ein - vielen Dank seitens des Vereins.

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Was hat sich sonst noch getan:  der nächste Gegner der Lorenzer, SV Scheifling fertigt Kammersberg II klar ab, Knittelfeld holt sich drei Punkte in Spielberg ab, Lobmingtal bleibt in Oberzeiring siegreich, eine Punkteteilung gibt es bei Georgen und Weißkirchen, sowie Seckau und Krakaudorf. Lorenzen ist jedenfalls vor dem nächsten Gegner gewarnt, denn die Scheiflinger waren die letzte Mannschaft die Punkte aus dem Team 24 Birkenstadion entführt haben. Für Spannung war also gesorgt.

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